Der 1. TimotheusbriefBeispiel

Der 1. Timotheusbrief

Tag 8 von 11

Timotheus soll in Lehre und Leben beweisen, dass der lebendige Gott ein Retter aller Menschen. Das fiel ihm nicht leicht, denn Timotheus war ein schüchterner Mensch. Er hatte Hemmungen, seinen Dienst auszuüben, da er noch jung und der Altersdurchschnitt in der Gemeinde in Ephesus wahrscheinlich höher war. Vielleicht gab es dadurch Autoritätsprobleme.

Niemand soll das jugendliche Alter von Timotheus verachten. Paulus ermutigt ihn dazu, ein Vorbild für alle Gläubigen zu sein und zu werden. Er soll die Gaben ausüben und entfalten, die er von Gott empfangen hatte. Vorbild zu werden und Jesus mit seinen Gaben zu dienen, ist nicht abhängig vom Alter. Eine Gemeinde muss auch seinen Leitern Raum zur persönlichen Reife einräumen. Ein Vorbild zu werden, betrifft aber nicht nur Leiter, sondern alle Gläubigen. Ein positives Vorbild ist die beste Ermutigung zum Glauben: für Menschen, die noch nicht gläubig sind und für Glaubensgeschwister.

Zum Nachdenken:

Timotheus soll Lehrer und Seelsorger der Gemeinde sein, aber dabei seine eigene Seele und geistliche Entwicklung nicht außer Acht lassen. Das ist grundlegend wichtig für jeden, der eine Aufgabe in einer Gemeinde übernimmt. Wer für seinen Dienst brennt, muss aufpassen, dass er selbst nicht „ausbrennt“.

Fragen zum Austausch:

Wie kann es passieren, dass man seine Gaben vernachlässigt und welche Folgen hat das?

Die Heilige Schrift

Über diesen Leseplan

Der 1. Timotheusbrief

Paulus schrieb nicht nur an Gemeinden, sondern auch an Mitarbeiter. Einer seiner wichtigsten war Timotheus. Nicht nur Mitarbeiter, sondern geistlicher Sohn. Wie er ihn als Seelsorger und und Lehrer der Gemeinde ermutigt, ist auch für uns lesenswert. Dazu will dieser Plan helfen.

More

Wir möchten uns bei Christusgemeinde Nagold für die Bereitstellung dieses Plans bedanken. Weitere Informationen finden Sie unter: christusgemeinde-nagold.de