Weisheit, um richtig zu lebenBeispiel

Fürchtest du Gott?
Im Buch „Der König von Narnia“ von C.S. Lewis gibt es eine dramatische Szene, in der sich die Kinder mit Herr und Frau Biber unterhalten. Frau Biber erwähnt Aslan und die Kinder werden neugierig. Als Susan herausfindet, dass Aslan ein Löwe und kein Mensch ist, fragt sie: „Ist er - ungefährlich? Ich werde ziemlich nervös sein, wenn ich einem Löwen begegne.“„Das wirst du, Liebling, und kein Zweifel“, sagte Frau Biber, „sollte es jemanden geben, der Aslan begegnet und nicht auf die Knie fällt, ist er entweder mutiger als alle anderen oder einfach nur dumm.“
„Also ist er nicht ungefährlich?“, fragte Lucy.
„Ungefährlich?“, entgegnete Herr Biber; „Hörst du nicht, was Frau Biber dir sagt? Wer sagte jemals, dass er harmlos sei? Natürlich ist er nicht ungefährlich. Aber er ist gut. Ich sage dir, Er ist der König.“
Wenn es um die Furcht des Herrn geht, müssen wir zwei Dinge unbedingt vermeiden: Erstens dürfen wir Furcht nicht auf Respekt oder auch Ehrfurcht reduzieren. Die Schrift gebraucht das Wort „Furcht“ ohne Einschränkung oder Entschuldigung. Sie lehrt uns, den Herrn zu fürchten. Natürlich beinhaltet das auch Respekt und Ehrfurcht, doch Furcht ist viel mehr als das. Frau Biber hat Recht, wenn sie sagt: „Sollte es jemanden geben, der Aslan begegnet und nicht auf die Knie fällt, ist er entweder mutiger als alle anderen oder einfach nur dumm.“
Zweitens dürfen wir Gott jedoch nicht als nur furchterregend sehen, sondern auch als den gütigsten Vater, der Seinen Sohn für uns am Kreuz sterben ließ. Die Furcht des Herrn ist nur ein Aspekt unserer Beziehung mit Ihm. Anders als viele heidnische Götter offenbart sich Gott, der Herr, als sehr facettenreich. Er ist Vater, doch genauso ist Er auch Herr, Verteidiger und Beschützer, Erlöser und Freund, Hirte und Leiter, Abba und Emmanuel, und noch vieles mehr.
Herr Biber hat ebenso Recht, als er auf Lucys Frage über Aslan beantwortet: „Ungefährlich? Hörst du nicht, was Frau Biber dir sagt? Wer sagte jemals, dass er harmlos sei? Natürlich ist er nicht ungefährlich. Aber er ist gut. Ich sage dir, Er ist der König.“ Wir dürfen Gott nicht in eine Schublade stecken. Wir müssen Ihm die Freiheit lassen, die Sein Charakter verlangt. Er ist nicht harmlos, doch Er ist gut.
Wir sollen den Herrn fürchten. Mit diesem Fundament können wir ein gesundes Leben führen, wenn wir den Weg der Weisheit gehen. Leben wir die Furcht des Herrn? Paulus fordert uns auf: „Weil wir nun solche Verheißungen haben, ihr Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes“ (2. Korinther 7,1 LUT).
Gebet:Allerheiligster Herr, hilf mir, in gesunder und biblischer Furcht vor Dir zu leben. So wie mich Deine Liebe wärmt, soll mich Deine heilige Majestät zur Ehrfurcht drängen. Herr, lass mich in Deiner Gegenwart erzittern und mich mit dem Gesicht zur Erde beugen. Du bist ehrfurchtgebietend in Deiner Heiligkeit.
Die Heilige Schrift
Über diesen Leseplan

In unserer schnelllebigen und stark herausfordernden Welt brauchen wir Weisheit für unser Leben. Unsere Gesellschaft zieht und drückt uns in verschiedene Richtungen und in diesem Wirrwarr brauchen wir einen geistigen Kompass, der uns den richtigen Weg zeigt. Wir brauchen Weisheit, um richtig zu leben. Dieser siebentägige Leseplan, der sich hauptsächlich auf das Buch der Sprüche stützt, befasst sich mit diesem Thema.
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