Die Hoffnung lebt Beispiel

Hope Is a Person

Tag 2 von 5

Die Hoffnung ist das Rückgrat unseres Glaubens 

In Hebräer 11,1 lesen wir: „Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht.“ 

Diese Aussage trifft auf alles zu, worauf wir vertrauen. Wir entwickeln Vertrauen in einen Stuhl, wenn er uns unablässig trägt, in unser Auto, wenn es zuverlässig anspringt, und in die Lebensmittel auf den Regalen im Supermarkt. Wir sind zuversichtlich, dass diese Dinge so bleiben werden, wie sie sind, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass dem so ist. Aber wenn der Stuhl zusammenbricht, das Auto nicht anspringt oder die Regale im Supermarkt leer sind, dann lösen sich unsere Hoffnung und unsere Erwartungen in Luft auf, zusammen mit dem Vertrauen und der Sicherheit, die diese Dinge mit sich gebracht haben. 

Unser Glaube an Gott hängt auch von unserer Hoffnung ab. Unser Glaube ist fest und sicher, weil Sein Wesen unerschütterlich, verlässlich und unveränderlich ist. Er ist derselbe, der Er gestern war, heute ist, und morgen sein wird. Er stellt Seine Zuverlässigkeit unter Beweis, indem Er jeden Morgen die Sonne in ihrer Herrlichkeit aufgehen lässt, indem Er auf jeden Winter den Frühling folgen lässt und indem Er es immer wieder regnen lässt, um der Erde Erholung zu verschaffen. Und wenn wir unsere Hoffnung auf Ihn setzen, dann bleibt auch unser Glaube sicher angesichts Seiner unveränderlichen Wahrheit und Seiner Verheißungen. Die Hoffnung auf Ihn ist das Rückgrat, die Grundlage unseres Glaubens. 

Das ist ausgesprochen wichtig, denn woran wir glauben hat auch Einfluss auf unsere Gefühle. Wenn wir uns ein stabiles und unerschütterliches Gefühlsleben wünschen, dann müssen wir an etwas oder jemanden glauben, der (oder das) ebenfalls stabil und unerschütterlich ist. Wir können unsere Sicherheit und unsere Lebensgrundlage bei dem Gott der unbegrenzten Hoffnung finden, oder wir können sie in uns selbst suchen. In diesem Fall gibt uns unsere Selbstständigkeit – also der Versuch, auf uns allein gestellt unser Leben zu meistern – das trügerische Gefühl, alles im Griff zu haben. Aber das ist ein Irrtum, und wir werden früher oder später scheitern. Wenn unsere Hoffnung gestorben ist, dann vielleicht, weil wir sie auf die falschen Dinge oder auf die falschen Menschen gelegt haben.

In Römer 5,5 steht: „Diese Hoffnung aber geht nicht ins Leere“ (Hfa), oder „…in unserer Hoffnung werden wir nicht enttäuscht“ (NGÜ). Elpis ist das griechische Wort, das in diesem Vers mit Hoffnung übersetzt wird. Es steht für eine zuversichtliche Erwartung auf etwas Gutes. Paulus appelliert an die Römer, ebenso wie an uns, dass wir unsere Zuversicht, unser Vertrauen und unsere Hoffnung auf das unveränderliche Wesen Gottes setzen sollen, der lebendigen Hoffnung, statt auf uns selbst oder darauf, dass alles so kommt, wie wir es uns wünschen. 

Allein die Hoffnung auf Gott, den Ausgangspunkt unseres Glaubens, wird es uns möglich machen, weiterzugehen, wenn unser Leben in Trümmer fällt. Allein Er ist zuverlässig und vertrauenswürdig. Die Hoffnung auf Ihn wird nie enttäuscht werden.

Wirst du deine Hoffnung auf das unveränderliche Wesen Gottes legen, oder wirst du in deinem Glauben unsicher und legst deine Hoffnung lieber auf das, was du erwartest?

Über diesen Leseplan

Hope Is a Person

Wenn unser Alltag durch Erlebnisse erschüttert wird, die unser Leben verändern, dann bleiben häufig Angst, Sorgen, Kummer und Enttäuschung zurück, die uns letztendlich verzweifeln lassen. Unsere Hoffnungen und Träume erscheinen angesichts der erbarmungslosen Realität des Lebens unerreichbar. Aber die Hoffnung ist nicht nur ein vergänglicher Wunsch, die Hoffnung lebt!

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Wie bedanken uns bei Robin Meadows für die Bereitstellung dieses Leseplans. Für weitere Informationen in englischer Sprache besuche bitte: https://linktr.ee/manymeadows